Ein Unglück ist schnell passiert

2018-01-05

An seinem ersten Tag als Bahn-Lehrling ist Helmut Zeeb BSW-Förderer geworden. Heute, über vierzig Jahre später, ist der Leit- und Sicherungstechniker bei der DB Netz AG noch immer überzeugt von diesem Schritt. „Ich finde es wichtig, das BSW zu unterstützen, auch wenn man selbst nicht unmittelbar davon profitiert. Ein Unglück ist schnell passiert – und dann ist man froh, dass es eine Einrichtung gibt, die einen auffängt“, sagt der 58-Jährige. Er weiß, wovon er spricht, denn 2008 geriet er selbst in eine Notsituation und war froh, dass die Stiftung ihm zur Seite stand.

zeeb-berchtesgarden-600x450-q92

„Wir fühlen uns in den BSW-Häusern immer wohl.“
Seit vielen Jahren entspannt sich Helmut Zeeb mit seiner Frau regelmäßig in einer BSW-Ferieneinrichtung und lernt dabei die schönsten Regionen Deutschlands kennen – von den Alpen über die Mittelgebirge bis an die Küsten von Nord- und Ostsee. „Wir fühlen uns in den BSW-Häusern immer wohl. Als unsere Kinder noch dabei waren, war das tolle Ferienprogramm für uns ideal, das einige Hotels anbieten. Dann hatten meine Frau und ich Zeit für uns, die Kinder kamen auch auf ihre Kosten – und das alles zu einem fairen Preis.“ Seit ihre Kinder erwachsen sind, fahren die Zeebs am liebsten zu zweit ins BSW-Ferienhotel Ahlbeck auf Usedom. „Wir waren aber auch schon mit Freunden in Baiersbronn. Das ist nicht weit von der Schwäbischen Alb, wo wir wohnen, und eignet sich daher super für einen Kurzurlaub“, sagt Helmut Zeeb.

zeeb-wohnzimmer-600x450-q92

„Unsere Möbel waren komplett ruiniert.“
Dass man sich auf das BSW auch in schweren Zeiten verlassen kann, erfuhren die Zeebs 2008: Nach heftigen Regenfällen war der kleine Bach, der hinter dem Haus der Familie vorbeifließt, über die Ufer getreten. Binnen kürzester Zeit stieg der Pegel um einen Meter. Der Keller der Familie wurde vollständig geflutet und sogar im Wohnzimmer stand das Wasser dreißig Zentimeter hoch. „Unser Gartenzaun war nicht mehr zu sehen. Schon verrückt, wie viel Zerstörungskraft in so einem Rinnsal stecken kann“, erinnert sich der zweifache Vater. Das wahre Ausmaß der Schäden trat aber erst zutage, als das Wasser wieder abgeflossen war. „Alles war voller Heizöl und Schlamm. Unsere Möbel waren komplett ruiniert und mussten raus, damit wir nicht auch noch Schimmel bekommen.“

zeeb-keller-600x450-q92

„Ein Kollege gab mir den Tipp, das BSW um Hilfe zu fragen.“
Die Schäden am Gebäude übernahm zum Glück eine Versicherung, doch das Mobiliar war nicht gegen Elementarschäden geschützt. Eine vollständige Wohnungseinrichtung musste neu angeschafft werden – eine finanzielle Herausforderung, auf die die Zeebs nicht vorbereitet waren. „Ein Kollege gab mir dann den Tipp, das BSW um Hilfe zu fragen. Darauf wäre ich selbst gar nicht gekommen“, sagt Helmut Zeeb.
Er schilderte Mitarbeitern der Stiftung seine Situation, die der Familie sofort finanzielle Unterstützung zusicherten. Damit war es den Zeebs möglich, wenigstens die dringendsten Anschaffungen zu stemmen. „In so einer Situation erweist sich, wer wirklich zu dir hält. Das BSW war einfach für uns da, ohne Wenn und Aber – dafür bin ich heute noch sehr dankbar“, fasst Helmut Zeeb zusammen. „Sogar den Urlaub, den wir beim BSW gebucht hatten, konnten wir problemlos stornieren. Später wurde uns sogar ein bezuschusster Erholungsaufenthalt in Festenburg angeboten – und den hatten wir wirklich dringend nötig.“

Schnelle Hilfe, die ankommt
Ob vorübergehende Notlage, Schicksalsschlag oder dauerhafte psychische Belastung: Unsere Sozialarbeiter sowie unser Psychologisch-Therapeutischer Fachdienst nehmen sich Zeit für Ihre Sorgen und leisten individuelle Unterstützung ohne lange Wartezeiten.
Schnell und unbürokratisch helfen die Stiftungen BSW und EWH auch finanziell, um Krisensituationen zu entschärfen.
Rufen Sie uns unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800 0600 0800 an oder senden uns eine E-Mail: sozialberatung@bsw24.de.

Hilfe bei Unwetterschäden

Zahlreiche Menschen in weiten Teilen Deutschlands leiden unter den Folgen von Unwetter. Wie bei den Unwetterereignissen der vergangenen Jahre können betroffene (auch ehemalige) Mitarbeiter aus dem Bahnbereich auch jetzt wieder schnell und unbürokratisch Soforthilfe aus den noch vorhandenen Spendengeldern beantragen, die auf den gemeinsamen Spendenaufruf der Stiftungen BSW und EWH, der EVG, des Konzernbetriebsrats der DB AG, der DEVK und des Fonds soziale Sicherung im Frühsommer 2013 gesammelt werden konnten.